Wie man eine ausgewogene Diät ein kleines bisschen super macht

Ein gesunder Lebensstil, verbunden mit einer ausgewogenen, nahrhaften Ernährung, reduziert das Risiko von vielen Krankheiten und Krebserkrankungen.

Wenn es um die Auswahl der besten Lebensmittel geht, um diese in die Ernährung zu integrieren, rückten zuletzt die s.g. "Superfoods" ins Interesse. Sie können dazu beitragen Ihre Leistungsstufen zu verbessern, Krankheiten zu verhindern und auch Verletzungen schneller heilen lassen.

Wahrscheinlich denken Sie jetzt dass der Man-of-Steel die "Superfoods" vom Planeten Kryptonit mitgebracht hat. Naja... als "Superfoods" werden Lebensmittel bezeichnet, die an der Spitze der Ernährungspyramide der gesunden Lebensmittel stehen.

Das Online-Wörterbuch definiert "Superfood" als "nährstoffreiche Lebensmittel, welche sich besonders vorteilhaft auf die Gesundheit und das Wohlbefinden, auswirken". Allerdings gibt es keine offizielle Definition und die EU hat gesundheitsbezogene Angaben auf der Verpackung verboten, sofern sie nicht durch wissenschaftliche Beweise gestützt ist.

Lebensmittel auf der "Superfood"- Liste sind diejenigen, die reich an Antioxidantien sind. Antioxidationsmittel sind Chemikalien, die gegen die schädliche Wirkung der natürlichen Chemikalien, die in jeder lebenden Zelle erzeugt werden, arbeiten, um Zellschäden, s.g. freie Radikale, zu verhindern.
Die Antioxidantien in den "Superfoods" sind:

Beta-Carotin

Der menschliche Körper wandelt Beta-Carotin in Vitamin A. Beta-Carotin ist an sich kein wichtiger Nährstoff, jedoch ein Vorläufer von Vitamin A (nächster Punkt).

Vitamin A

Vitamin A ist auch als Retinol bekannt und spielt eine Schlüsselrolle bei der Förderung des Immunsystems und verbessert die Fähigkeit, bei schwachem Licht zu sehen und hält gleichzeitig gesund.

Vitamin C

Vitamin C, oder auch weniger bekannt unter Ascorbinsäure, schützt die Zellen und hält sie gesund. Vitamin C ist für die Wartung und die Gesundheit vom Bindegewebe notwendig und unterstützt zusätzlich die Heilung von Wunden.

Vitamin E

Einer der mehrere wichtigen Funktionen von Vitamin E ist der Zellmembranschutz. Dies hilft eine gesunde Haut und Augen zu bewahren und hat außerdem einen großen Vorteil, dass es das Immunsystem stärkt.

Flavonoide

Flavonoide sind eine Gruppe von Pflanzenstoffen. Sie sind am besten für ihre antioxidative und entzündungshemmenden gesundheitlichen Vorteile, sowie für die Unterstützung des Herz-Kreislauf- und Neven-Systems bekannt.

Selen

Selen ist ein Mineral aus dem Boden. Es erscheint natürlich im Wasser und einigen Lebensmitteln. Obwohl die Menschen nur eine kleine Menge benötigen, spielt Selen für den Stoffwechsel eine große Rolle.

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren werden als essentielle Fettsäuren bezeichnet. Sie sind auch bekannt als ungesättigte Fettsäuren (PUFAs). Omega-3-Fettsäuren spielen eine entscheidende Rolle in der Gehirnfunktion, sowie beim Wachstum und der Entwicklung.

Also, was können Sie jetzt tatsächlich kaufen? Hier ist eine Liste über 50 "Superfoods", die Sie ausprobieren sollten, oder zumindest sich versuchen zu erinnern wenn Sie ein Gericht kochen, auch diese Zutaten zu verwenden.

Acai Beeren
Mandeln
Äpfel
Aprikosen
Artischocken
Spargel
Aubergine
Avocados
Bananen
Rote Bete
Grüner Pfeffer
Blaubeeren
Brokkoli
Rosenkohl
Butternut-Kürbis
Kohl
Kakaobaum
Möhren
Cashewnüsse
Kokosnuss
Preiselbeeren
Gurken
Dunkle Schokolade
Flachs
Knoblauch
Ingwer
Grapes (lila / schwarz)
Grüner Tee
Greens
Goji Beeren
Hanfsamen
Honigmelone
Topinambur
Grünkohl
Kimchi
Linsen
Mango
Haferflocken
Olive Oil / Oliven
Orangen
Granatapfel
Andenhirse
Kidneybohnen
Sauerkraut
Spinat
Erdbeeren
Süßkartoffeln
Tomaten
Kurkuma
Weizengras

Obwohl "Superfood" sehr wertvolle Nährstoffe enthbält, wäre es ein Fehler zu denken, dass es die Schäden der Ernährung, die reich an gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz ist, auf magische Weise rückgängig machen kann.

Der beste Weg um "Superfoods" zu essen, ist eine ausgewogene gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung im Alltag.

Eine ausgewogene Ernährung setzt sich wie folgt zusammen:
33% Obst und Gemüse;
33& stärkehaltige Nahrungsmittel wie Brot, Nudeln, Kartoffeln und Reis;
15% Milch und Milchprodukte;
12% aus Nichtmilchproteinquellen wie Fleisch, Fisch, Eier und Bohnen;
nur 7% sollten Lebensmittel sein, die reich an Fett und Zucker sind.