Die Gründe für Let’s Move for a Better World

36 Jahre. Nein, nicht das Alter des Autors, sondern die Zeit, die wir im Lauf unseres Lebens sitzend verbringen. Schreibtischarbeit, Autofahren und Entspannung auf dem Sofa. Für all das gibt es einen Begriff: sitzender Lebensstil.
Seit über 30 Jahren fördert Technogym körperliche Aktivität und deren Vorteile durch das Wellnesskonzept. Insbesondere in den letzten Jahren setzte sich das Unternehmen aktiv für die Bekämpfung des sitzenden Lebensstils und der daraus resultierenden Schäden ein, mit der Kampagne Let's Move for a Better World.

Das Problem ist global

In den letzten 30 Jahren verschärfte sich das globale Phänomen der Fettleibigkeit und erreichte beeindruckende Zahlen. Anhand einiger Daten wird das Ausmaß des Problems begreiflicher:

  • 2016 waren mehr als 1,9 Mrd. Erwachsene übergewichtig. Davon mehr als 650 Mio. fettleibig.
  • Insgesamt waren im Jahr 2016 13 % der Weltbevölkerung übergewichtig.
  • Von 1975 bis 2016 verdreifachte sich die Fettleibigkeit weltweit.

Gewichtsprobleme betreffen nicht nur Erwachsene: Im letzten Jahr waren mehr als 340 Mio. Kinder und Jugendliche übergewichtig oder sogar fettleibig. Seit 1975 hat sich der Anteil junger Menschen mit Gewichtsproblemen nahezu verfünffacht.
Heute gibt es weltweit mehr übergewichtige oder fettleibige als unterernährte Personen. Dies gilt mit Ausnahme einiger Regionen in Subsahara-Afrika und Asien auf globaler Ebene.

Ursachen und Wirkungen

Zusammen mit der kulturellen und technologischen Weiterentwicklung, die uns dorthin brachte, wo wir heute sind, ist der Mensch auch von einer Rückentwicklung der körperlichen Aktivität betroffen. Wir sind weit entfernt von unseren Vorfahren, die laufen und sich bewegen mussten, um zu überleben.
Der Hauptgrund für Übergewicht und Fettleibigkeit ist das unausgewogene Verhältnis zwischen Nahrungsaufnahme und Kalorienverbrauch. Das Phänomen ist sicherlich äußerst komplex, wie auch die Ursachen, die es herbeiführten. Auf globaler Ebene können zwei Makroursachen hervorgehoben werden:

  • der steigende Konsum an kalorien- und fettreicher Nahrung;
  • der Anstieg der Inaktivität, vor allem infolge sitzender Arbeitstätigkeiten, der Fortbewegungsmittel und der wachsenden Städtebildung. Sowohl Übergewicht als auch Fettleibigkeit beinhalten mehr oder minder hohe Risiken sowie zahlreiche und erhebliche Auswirkungen auf unsere Gesundheit.
WELLNESS WALL

Wissen wir wirklich, wo die Grenze zwischen Übergewicht und Fettleibigkeit ist? Beide Begriffe werden synonym gebraucht, und das Adjektiv „fett“ wird auch herangezogen, wenn jemand nur ein paar Kilo zu viel auf die Waage bringt.
Übergewicht und Fettleibigkeit sind jedoch nicht dasselbe. Der wichtigste Parameter zur Bewertung des Körpergewichts ist der Body-Mass-Index (BMI), der sich aus dem Verhältnis zwischen Gewicht und Körpergröße errechnet. Mit einem BMI von 25 oder mehr (und nur wenige Kilo zu viel können ausreichen) wird eine Person als „übergewichtig“ eingestuft, während man bei einem BMI von 30 oder mehr von „Fettleibigkeit“ spricht. Übergewichtige Menschen gelten als „gefährdet“, was die Folgen des übermäßigen Gewichts (insbesondere im Hinblick auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes) betrifft, fettleibige Personen dagegen gelten als „stark gefährdet“.

Die 5 wichtigsten Folgen eines sitzenden Lebensstils

Verlangsamter Stoffwechsel: eine Stunde Sitzen führt eine Reduzierung des Hauptenzyms herbei, das „schlechtes“ Cholesterin in „gutes“ Cholesterin verwandelt, was zu einer höheren Gefährdung durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes führen kann.

Muskelschäden: bei langfristiger Inaktivität können die Muskeln Elastizität, Festigkeit und Masse verlieren.

Schwächung der Knochen: wenn die Knochen nicht arbeiten, werden sie nicht ausreichend stimuliert, um sich zu regenerieren und nicht die Stabilität und Dichte zu verlieren, die sie brauchen, um das Gewicht unseres Körpers zu stützen. Aus diesem Grund erhöht ein sitzender Lebensstil das Osteoporoserisiko.

Falsche Körperhaltung: wer lang sitzt, läuft Gefahr, eine falsche Körperhaltung einzunehmen, was im Lauf der Zeit zu Rücken-, Schulter- und Halswirbelsäulenschäden führen kann.

Schlafapnoen: diese sind eng mit Herzproblemen und Wassereinlagerung verbunden. Flüssigkeit, die tagsüber eingelagert wird, kann nachts frei zirkulieren und die Atemwege blockieren.

Nicht zuletzt beeinträchtigt ein sitzender Lebensstil auch unser Gemüt und erhöht das Depressionsrisiko um bis zu 25 %, insbesondere wenn die inaktive Zeit vor dem Computer und im Internet verbracht wird, aber auch zu viel Fernsehen erhöht das Risiko (+13 %). Dies beweist eine umfangreiche Studie des British Medical Journal Sports Medicine, die von Experten der Universität Quingdao in China mit über 193.000 Personen durchgeführt wurde.

Von Einzelnen zur Gesellschaft

Die Eigenschaften dieses Problems und dessen Verbreitung machen aus dem sitzenden Lebensstil ein „gesellschaftliches Übel“ mit hohen Kosten für die Gesellschaft und die Staatskassen: Inaktivität wirkt sich nicht nur negativ in Form von direkten Kosten für das Gesundheitssystem aus, sondern beinhaltet auch hohe indirekte Kosten infolge von mehr Krankschreibungen, erhöhter Arbeitsunfähigkeit und frühzeitigem Tod.
Schätzungsweise betragen die Kosten der Inaktivität bei einer Bevölkerung von 10 Mio. Personen, von denen die Hälfte nicht ausreichend aktiv ist, 910 Mio. Euro pro Jahr. In globaler Hinsicht handelt es sich um die Epidemie des 21. Jh.s, den Staatsfeind Nr. 1, den die WHO (Weltgesundheitsorganisation) versucht, mit neuen, bis 2020 geltenden Richtlinien auszumerzen. Die wichtigsten Empfehlungen der WHO: mindestens 150 Minuten körperliche Aktivität pro Woche für Erwachsene und 60 Minuten pro Tag für Kinder und Jugendliche.

Technogyms Mission gegen das globale Problem Übergewicht

Wie die WHO schlägt Technogym seit Langem körperliche Aktivität zur Prävention und als Mittel vor, um die Gesundheit der Bevölkerung zu bewahren. Die Antwort auf einen sitzenden Lebensstil ist ein aktives Leben, ein Wellness-Leben. Die Triebfeder hinter der Wellness-Philosophie ist sicherlich körperliches Training, aber nicht nur.

Nerio Alessandri

WELLNESS IST EINE GESELLSCHAFTLICHE CHANCE FÜR ALLE: FÜR DIE REGIERUNGEN, DIE DIE GESUNDHEITSKOSTEN SENKEN KÖNNEN, FÜR DIE UNTERNEHMEN, DIE AUF KREATIVERE UND PRODUKTIVERE MITARBEITER ZÄHLEN KÖNNEN, UND FÜR ALLE BÜRGERINNEN UND BÜRGER, DIE IHRE GESUNDHEIT UND IHREN TÄGLICHEN LEBENSSTIL VERBESSERN KÖNNEN. WIR HOFFEN, DASS WIR WEITERHIN DAZU BEITRAGEN KÖNNEN, WELLNESS NOCH POPULÄRER ZU MACHEN, DENN JE MEHR MENSCHEN EINEN GESUNDEN LEBENSSTIL PFLEGEN, UMSO BESSER WIRD DIE WELT. DIESE PHILOSOPHIE IST UNSERE SOZIALE MISSION, FÜR DIE WIR UNS TAG FÜR TAG ENGAGIEREN. WELLNESS IST EIN LEBENSSTIL, DER ES DURCH DIE VERBINDUNG VON KONSTANTER KÖRPERLICHER AKTIVITÄT MIT EINER GESUNDEN ERNÄHRUNG UND EINER POSITIVEN GEISTIGEN HALTUNG EINEM MENSCHEN ERLAUBT, SEIN INNERES GLEICHGEWICHT ZU ERLANGEN.

Obgleich „körperliche Aktivität“ und „Training“ unterschiedliche Konzepte sind, wobei unter „körperlicher Aktivität“ jede Form der Bewegung zu verstehen ist und unter „Training“ eine strukturiertere Bewegung, die zu einem spezifischen Zweck ausgeführt wird, repräsentieren beide fundamentale Wellness-Elemente. Ohne diese ist es nicht möglich, körperliches und geistiges Wohlbefinden zu erreichen. Der Mensch wurde geschaffen, um sich zu bewegen, und kann sich daher die Risiken eines sitzenden Lebensstils nicht leisten. Seit 2002 fördert die WHO eine Kampagne mit dem signifikanten Slogan „Move for Health“.
Auch Ernährungswissenschaftler betonen in ihren Leitlinien, wie groß der Einfluss eines aktiven Lebensstils auf die allgemeine Gesundheit ist. Eine mäßige, jedoch konstante körperliche Aktivität kann als wahre „Medizin“ angesehen werden, die bei guter Dosierung nur Vorteile und keine Nebenwirkungen hat. Darum lancierte das American College of Sports Medicine zum Beweis dessen eine weltweite Initiative mit der Bezeichnung Excercise is Medicine, deren globaler Partner Technogym ist.

Let's Move for a Better World

Kohärent mit seiner Mission startete Technogym 2014 seine globale Kampagne Let's Move for a Better World. Ziel der Initiative ist es, auf das Problem eines sitzenden Lebensstils und Übergewicht aufmerksam zu machen und gleichzeitig das körperliche Training als optimales Mittel, um diese zu bekämpfen, zu fördern. Und das auf eine Weise, die einen nicht mehr loslässt und Spaß macht!
Wie funktioniert die Kampagne?
Wer im Rahmen der Kampagne Let's Move for a Better World im Fitnessstudio trainiert, kann sich selbst und anderen Gutes tun. Mit dem Training in einem der an der Kampagne teilnehmenden Fitnessstudios können die Nutzer MOVEs sammeln (Technogyms Maßeinheit für Bewegung). Auf der Grundlage der gesammelten MOVEs dürfen die Gewinnerstudios eine Schule oder eine Organisation ohne Gewinnabsichten auswählen, der Technogym-Hightech-Geräte gespendet werden: Abgesehen davon, dass die Teilnehmer ihre körperliche Fitness verbessern, neue Bekanntschaften schließen und Spaß haben, können sie auch ihrem Umfeld helfen, aktiver zu werden. Auf diese Weise werden die teilnehmenden Studios zu Wellness-Ambassadors für ein dynamisches Leben.
Aufgrund des Ansteckungseffekts der Let‘s-Move-Kampagne verbreitet sich die Mundpropaganda rasant und wird zu einem wertvollen Verbündeten beim Kampf gegen den sitzenden Lebensstil und seine Folgen.
Von Mailand nach Rio
Let's Move for a Better World verbuchte einen so großen Erfolg, dass Technogym beschloss, die Kampagne zu drei besonderen Anlässen zu wiederholen. Zum ersten Mal in Mailand bei der Expo 2015, bei der Technogym als „offizieller Wellness-Partner“ vertreten war. Die Expo fand unter dem Motto „Feeding the Planet, Energy for Life (dt. den Planeten ernähren, Energie zum Leben) statt. Hauptziel des Events war es, konkrete Lösungen für wichtige Probleme wie eine nachhaltige Entwicklung und Lebensmittelsicherheit zu bieten. Im Rahmen der Expo veranstaltete Technogym die Kampagne Let‘s Move & Donate Food zur Unterstützung des Ernährungsprogramms der Vereinten Nationen. Die Besucher wurden aufgefordert, ihre in MOVEs gemessene Bewegungsaktivität zu spenden: Für je 1000 MOVEs bekamen unterernährte Kinder eine Mahlzeit.

Zum zweiten Mal fand die Sonderaktion Let‘s Move & Donate Food vor der Kulisse der schneebedeckten Pisten in Davos statt. Anlässlich des Weltwirtschaftsforums wurden die Teilnehmer aufgefordert, die Technogym-App herunterzuladen, um ihre tägliche körperliche Aktivität aufzuzeichnen. Die gesammelten MOVEs wurden für Mahlzeiten für Kinder in von Unterernährung betroffenen Ländern gespendet.

Im selben Jahr förderte Technogym während der Olympischen Spiele in Rio das Projekt „Let‘s move for Rio“. An der Kampagne nahmen Athleten und Olympiasieger, die „Wellness Enthusiasts“, sowie Besucher von Fitnessstudios in der ganzen Welt teil, um Sport und körperliche Aktivität als soziale Chance zu fördern. Über die digitale Technogym-Plattform mywellness-Cloud hatten die Athleten und Wellness Enthusiasts die Möglichkeit, ihr Training während der Olympischen Spiele zu messen. Die gesammelten MOVEs wurden in Technogym-Geräte umgewandelt, die 22 öffentlichen Fitnesseinrichtungen in den am meisten benachteiligten Vierteln von Rio gespendet wurden.

Together, we will move the world
#letsmoveforabetterwolrd

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