Innovation durch den Aufbau eines kompletten Ökosystems für das Wohlbefinden

Wir schreiben das Jahr 1983. Apple präsentiert Lisa, einen Personal Computer, der als einer der größten Flops des Unternehmens aus Cupertino in die Geschichte eingehen soll. In denselben Monaten wurde Arnold Schwarzenegger US-amerikanischer Staatsbürger und so (auch) zum berühmtesten Bodybuilder des 20. Jahrhunderts.
Etwa zur selben Zeit gründete Nerio Alessandri aus Cesena in der heimischen Garage das Unternehmen Technogym, das das Konzept des Sporttrainings für immer ändern sollte. Drei Ereignisse, die in gewisser Hinsicht miteinander verknüpft sind. Drei Ereignisse, die zu einer der größten Revolutionen unserer Zeit führten.
Apple wurde zum Beispiel auch in einer Garage gegründet. Die Garage unter dem Haus, die in den jüngsten Jahrzehnten zum urbildlichen Mythos für Silicon Valley avancierte, wie ein staubiger und anonymer Brutkasten, in dem sich 18-jährige Tüftler in milliardenschwere Genies verwanden und mit Schraubendrehern, Zangen und Binärcodes Wunder vollbringen.

Innovation für die Pflege, das Wesen und die Schönheit des Wohlbefindens.

Was das Unternehmen aus Cupertino so einzigartig macht, ist somit eine andere Art von Revolution: eine ästhetischen Revolution. Als Steve Jobs 1997 zu Apple zurückkehrte, nachdem er zuerst aus dem Lisa-Projekt und kurz danach aus dem ganzen Unternehmen ausgebootet worden war, kreierte er die iMac-Produktreihe. Die Objekte, die auf dieser basierend entstanden, vom iPod zum iPhone, waren zum ersten Mal in der Geschichte der Hightech-Industrie nicht nur funktionell, sondern auch gepflegt, essenziell und ansprechend. In einem Wort: schön.

Im Fitnessstudio in den 1930er-Jahren

Das Konzept, Schönheit verleihe Funktionalität Vorteile, ist seit jeher der einzige Leitgedanke der traditionellen Designschule und änderte unauslöschlich nicht nur die Welt der Informationstechnologie, sondern auch die des SPORTS.
Überlegen Sie sich nur einmal, wie die ersten Geräte zum Gewichtheben aussahen. Gegenstände ohne jegliche Harmonie, eher mittelalterliche Folterinstrumente als ausgeklügeltes Equipment, um in Form zu bleiben.

Fitness in den 1960er-Jahren

Mit demselben visionären Einfallsreichtum, den Apple unter Beweis stellte, wollte dann ein aufgeklärter Unternehmer zeigen, dass ein anderer Weg möglich war.
Ein Weg, der Technogym dazu führte, Balance-Bars und flache Trainingsbänke in Designobjekte zu verwandeln, Laufbänder im Steampunk-Look in attraktive Hightech-Instrumente, Wandgeräte und Einrichtungsgegenstände.

Schönes im Dienst der Schönheit: So arbeiten wir heute an unserem Körper und unserer Gesundheit.

Auf der anderen Seite prägte schon der griechische Philosoph Empedokles den Grundsatz „Gleiches wird von Gleichem erkannt“, und es ist schwer, sich vorzustellen, dass etwas Attraktives aus einem hässlichen Stück Schrott entstehen kann.
Dem klassischen Ideal kalòs kai agathòs (schön und gut) folgend, nahm sich Nerio Alessandri der Fitness an und verwandelte sie in Wellness.
Nicht mehr nur der Körper wird modelliert, sondern auch der Blutdruck und der Herzrhythmus, kurzum die ganze Gesundheit, einschließlich Ernährung, Gewohnheiten und im Allgemeinen der Lebensstil. Heute ist das Fitnessstudio nicht nur ein Ort, an dem man kraftvolle Muskeln, vor Anstrengung geschwollene Venen und gebogene Ellenbogen in Wettkampfposen zur Schau stellt, wie Arnold Schwarzenegger, einstiger Mr. Olympia.

Heute ist der Fitnessbereich eins der Zentren des Wellness-Ökosystems, ein Ort, der Einzug in die Wohnungen von Sportlern und Privatpersonen hielt und in jeden Bereich, in dem das Ritual des guten Lebens im Vordergrund steht.

Bodybuilding in den 1970er- und frühen 1980er-Jahren

Eine Revolution, die eine weitere Veränderung einleitet. Wissenschaftler und Programmierer versichern uns, dass sie nun die Schwelle einer neuen Ära erreicht haben, das Internet der Dinge (IdD). Eine Welt intelligenter Objekte, die ungeheure Datenmengen zusammenfassen, lernen, sich weiterentwickeln, miteinander und mit den Nutzern kommunizieren. Ein Weg der Wende, der dazu bestimmt ist, die Welt zunehmend lebendiger, einfühlsamer, menschlicher zu gestalten, und auf dem Nerio Alessandris „Kreatur“ erneut eine Pionierrolle einnimmt. Wieder setzt Technologie ein klassisches Ideal um: der Mensch als Maß aller Dinge gemäß dem von Protogoras vorgegebenen Modell.
Eine Zukunft, in der dem körperlichen Training dienende Maschinen nicht nur schön, sondern auch intelligent sind, lernen, dank einer Open-Cloud-Plattform miteinander und mit den Anwendungen von Mobilgeräten zu kommunizieren und den Nutzern ermöglichen, Programme und Trainingsergebnisse, Tipps und Dienstleistungen zu teilen, egal, wo sie sich befinden.
Getauft wird dieses Projekt „Technogym Ecosystem“. Unglaublicherweise schlägt es seine Wurzeln im nunmehr fernen 1996, dem Jahr, in dem Technogym beschlossen hat, einen Teil seines Geschäftsbetriebs als Digital Company abzuwickeln, das in der Lage ist, Ad-hoc-Software für all seine Produkte zu entwickeln.

1980er-Jahre

„Rock and roll can never die“, sang Neil Young, und vielleicht täuschte er sich. Nicht nur sind viele Rockstars (zu früh) gestorben, auch die Assoziation schön und verdammt kommt heute ins Wanken.
Endgültig überholt ist eine Art der waghalsigen Auffassung der Jugend. Die Menschheit scheint sich erneut ihres Endziels bewusst geworden zu sein. Das blinde Vertrauen in die Zukunft, das die Nachkriegszeit prägte und mehr als eine Generation vergessen ließ, nicht unsterblich zu sein, weicht heute einer neuen Erkenntnis. Selbstzerstörung, einst ein Lebensstil, der Gefahr lief, für ganze Generationen die Regel zu sein, ist heute gleichbedeutend mit Hässlichkeit, wahrer Transgression und dem absoluten Mangel an Selbstachtung. Ein Ziel, das Tag für Tag mit Disziplin und Methode zu erreichen ist, wie alle kostbaren Dinge des Lebens.

Das Konzept der Bewegung in den 1990er-Jahren

Denn auch den Worten Steve Wozniaks, einem der Mitgründer von Apple, zufolge ist „Schönheit nicht die Idee, sondern deren Umsetzung“.
Und Ästhetik, diesmal des Worts, hindert Technogym daran, sich in ein Adjektiv der italienischen Sprache zu verwandeln. Diesbezüglich äußerte sich Federico Fellini, einer der Italiener, die am meisten dazu beigetragen haben, Schönheit in der Welt zu verbreiten, wie folgt: „Ich hatte stets davon geträumt, einmal zu einem Adjektiv zu werden. Ich fühle mich zutiefst geehrt. Was die Amerikaner mit „fellinian“ meinen, kann ich mir vorstellen.“
Was dagegen unter dem Wort „Technogym“ zu verstehen ist, können wir versuchen, uns vorzustellen: made in Italy, Revolution, Wohlbefinden und seit heute auch Information. Basierend auf diesen Grundsätzen wird nämlich das erste Lifestyle-Magazin nach Technogym ins Leben gerufen. Ein Kaleidoskop, durch das man die Realität, die uns umgibt, beobachten und mit den drei Grundprinzipien verknüpfen kann, von denen all das, was im Universum des Unternehmens, das das Wellness-Konzept erfand, geschieht, inspiriert ist.

Heutzutage auch zu Hause in Bewegung bleiben

Energie, Effizienz und gutes Leben sind die drei Leitthemen, um die sich die interessantesten Geschichten ranken werden: aktuelle und zukünftige Innovation, Personen und Persönlichkeiten, Aktuelles, Kino, Küche, Gefühle, Freizeit. Eine Gelegenheit, um ein gemeinsames Universum zu teilen, für alle, die Technogym bereits in ihrem Alltag nutzen, und alle, die sich in der Vision eines Unternehmens wiedererkennen, das aus der Fähigkeit, die Welt rund um sich zu verändern, eins seiner Unterscheidungsmerkmale machte.

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