Musik und Bewegung: vorteilhafte Auswirkungen auf das Gehirn und die körperliche Leistung

Musik ist in allen Bereichen unseres Lebens präsent. Sie wird genutzt, um sich zu entspannen, um einen besonderen Anlass zu untermalen, oder dient als Hintergrund bei einem Lauf oder sonstigem Training. Sogar vor der Geburt nehmen Kinder im Mutterleib äußere Geräusche sehr stark wahr, und natürlicherweise reagieren Babys besser auf Musik als auf verbale Reize.

Musik regt Erinnerungen an, schenkt Freude und Begeisterung und verändert daher die Wahrnehmung von Ereignissen. Dieser augenscheinlich einfache Prozess ist das Ergebnis eines komplexen Mechanismus im Gehirn. Die Tatsache, dass beim Hören von Musik und Melodien für Bewegung genutzte Regionen in unserem Gehirn aktiviert werden, ist unbestreitbar. Entstand Musik für die gemeinsame Bewegung?

Musik kann uns Genuss verleihen. Wie bei Nahrungsmitteln, Sex und Drogen wird dabei im Gehirn Dopamin freigesetzt. Dies wird von einem subkortikalen Regelkreis des limbischen Systems beeinflusst, das aus den Gehirnstrukturen besteht, die physiologische Reaktionen auf emotionale Reize regeln.

Das kanadische Forschungslabor Brain, Music and Sound beschäftigte sich mit den Neuronensystemen der musikalischen Wahrnehmung und kam zu einem offensichtlichen Ergebnis: Die zerebrale Reaktion wird durch das in der Vergangenheit Gehörte beeinflusst, denn das Gehirn enthält Daten zu allen Melodien. Musik regt daher Menschen an, sich zu bewegen, sorgt für gute Laune und erhöht zudem die Motivation und den Wunsch, aktiv zu sein und sich zu bewegen.

Musik verändert und verbessert Ihr Lauftraining

Viele Sportler, die erst seit Kurzem laufen, aber auch erfahrene Profis sind sich einig, dass Laufen manchmal eintönig sein kann. Eine optimale Lösung, um Langeweile zu bekämpfen, ist es, Musik ins Training zu integrieren. Musik kann motivieren, was natürlich vom Genre abhängt. Deswegen haben viele Sportler die Angewohnheit, beim Laufen Kopfhörer aufzusetzen, um Motivation, Spaß und Leistung zu steigern.

Einer Studie von Dr. Coastas Karageoghis zufolge, die in dessen Buch Inside Sports Psychologie beschrieben ist, kann das Musikhören beim Laufen die Leistung um bis zu 15 % erhöhen. Musik hören dient nicht nur dazu, sich bei einem langen und intensiven Training nicht zu langweilen, sondern hilft auch dabei, die Laune zu verbessern. Und je bessere Laune Sie beim Training haben, desto weniger erliegen Sie der Versuchung aufzugeben. Zahlreichen Studien zufolge soll ein sich wiederholender Rhythmus beim Laufen die Gehirnwellen synchronisieren, sodass wir angeregt werden, uns im Takt zur Musik zu bewegen.

Um ihre Leistungen zu erhöhen, sind Sportler tendenziell zu allem bereit: Sie kaufen Nahrungsergänzungsmittel, trainieren häufiger, besorgen sich leichtere Sportschuhe und sogar besonders aerodynamische Kleidung. Musik ist daher die billigste und wirksamste Methode, um Leistungen zu verbessern, egal, ob es sich um Anfänger oder erfahrene Marathonläufer handelt.

Dank moderner Technologien kann man überall Musik hören, sogar auf Laufbändern während des Trainings. Im App-Store finden Sie unzählige Fitness-Apps, die Ihnen dabei helfen, Ihre Leistungen beim Training zu überwachen und zu verbessern, wie z. B. die kostenlosen Lösungen mywellness app und MYRUN-APP.

Running Music

Running Music von Technogym bietet Ihnen nicht nur die Möglichkeit, zu optimal abgestimmter Musik zu laufen, ohne dass Sie selbst motivierende Playlists auf Ihrem Smartphone oder Tablet erstellen müssen, sondern passt die Musik auch Ihrem Laufrhythmus an. MYRUN ist das erste interaktive Laufband auf dem Markt. MYRUN ist mit einer Reihe von Features ausgestattet, die es Ihnen auch ermöglichen, Ihre Lauftechnik zu verbessern. Das optimale Laufband für alle Läufer – vom Anfänger bis zum Profi.

  • Verbessern Sie Ihren Lauf: Mit der MYRUN-Running-Rate-Funktion können Sie Ihre Leistung messen, wobei sich die Running Rate mit zunehmender Geschwindigkeit erhöht. Sie können Schrittfrequenz, Schrittlänge und Schwankung (damit Sie gerade laufen) verbessern, was für ein optimales Lauferlebnis sorgt.
  • Anpassungsfähige Laufoberfläche: Die innovative MYRUN-Laufoberfläche passt sich Ihrer Lauftechnik an, was die Verletzungsgefahr reduziert.

Hightech-Ausführung: Sie haben nicht nur die Möglichkeit, im Takt von Musik zu trainieren; zur Verfügung stehen auch maßgeschneiderte Trainingspläne, damit Sie zu Ihrer Musik und gemäß Ihrer Herzfrequenz laufen, um Ihre Ziele zu erreichen.

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Vorteile des Lauftrainings

Long ago humans used to run to primarily hunt food. We would run and chase our prey (sometimes over extremely long distances) until it tired out. We would then take it back to our cave – either carrying or dragging it along – and eat it. Indeed, our bodies are built to cover extremely large distances – about 30km per day – although thankfully we no longer have to run just to survive!  Due to technological progress and busy lifestyles turning us into sedentary beings, we now walk less than 1km per day.
Am Anfang liefen Menschen, um sich Nahrung zu besorgen. Sie liefen und jagten ihre Beute (manchmal über äußerst lange Strecken), bis sie ermüdeten. Dann schleppten sie sie zu ihrer Höhle, um sie zu verspeisen. Unser Körper ist dafür geschaffen, lange Strecken zurückzulegen, zirka 30 km pro Tag, auch wenn wir zum Glück nicht mehr gezwungen sind zu laufen, um zu überleben. Aufgrund des technologischen Fortschritts und unserer Gewohnheiten verwandeln wir uns in Lebewesen mit einem sitzenden Lebensstil, die weniger als 1 km pro Tag laufen.
Aber nicht alle, die laufen, müssen gleich zu Marathonläufern werden. Viele Personen laufen, um sich in Form zu halten und aktiv zu bleiben. Laufen birgt zahlreiche Vorteile, u. a.:

Es macht glücklicher.

In mehreren Studien stellte sich heraus, dass sogar Gehen (auf einem Laufband oder im Freien) die Stimmung einer Person, die an starken Depressionen leidet, erheblich aufhellen und sogar deren Symptome in hohem Maß reduzieren kann.

Es stärkt Ihre Knochen.

Zahlreiche Studien zeigen, dass Laufen tatsächlich gut für die Knochen Ihrer Beine ist, im Gegensatz zu dem, was man Ihnen vielleicht rät. Obwohl Sie sich beim Laufen verletzen können, sind die Vorteile für Ihre Beine größer als die Nachteile. Lesen Sie diesen Artikel, wenn Sie erfahren möchten, wie Sie sich fit halten und Verletzungen vermeiden können.

Es verbessert die geistige Beweglichkeit.

Laufen macht das altersbedingte Nachlassen der geistigen Funktionen nicht rückgängig, hilft jedoch, diesem vorzubeugen. Wissenschaftler der nationalen Akademie der Wissenschaften erklärten, dass regelmäßiges Laufen Lernfähigkeit und Gedächtnisleistung verbessert.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie das ganze Jahr über laufen können. Dieser Sport hängt nicht vom Wetter ab. Dank der modernen Technik und Laufbändern wie MYRUN können Sie bequem zu Hause oder im Fitnessstudio trainieren. Ausreden wie „Es ist zu kalt draußen“ gelten nicht mehr.

Die stressreduzierende Wirkung von Musik

Normalerweise wird Stress als negatives Phänomen eingestuft, das sich auf das geistige und körperliche Wohlbefinden auswirkt. Nicht jeder Stress ist negativ, aber eine kontinuierliche Reizung des Sympathikus, der Teil des vegetativen Nervensystems (VNS) ist, kann zu stressbedingten Erkrankungen wie Herzkrankheiten oder immunsuppressiven Erkrankungen führen.

Zur wirkungsvollen Stressbewältigung können mehrere Strategien eingesetzt werden. Die Korrelation zwischen Musikhören und reduziertem Stressniveau wurde beispielsweise eingehend untersucht, und die Vorteile von Musik sind wissenschaftlich erwiesen. Musiktherapie wird insbesondere häufig als unterstützende Therapie bei vielen Krankheiten eingesetzt. Ein Beispiel dafür ist die Nutzung von Entspannungsmusik, häufig mit geringem Tempo (wenigen Beats per minute, BPM). Bei Herz- und Krebskranken ist Musik in der Lage, Stress und Angstzustände abzubauen und die Herzfrequenz und den Blutdruck zu reduzieren. Darüber hinaus senkt das Hören von Musik vor, während und nach einem chirurgischen Eingriff erwiesenermaßen den Kortisolspiegel.

Warum hilft Musik, Stress abzubauen?

Musik beeinflusst die neurale Aktivität des Gehirns, modifiziert die Aktivität der kortikalen und subkortikalen Regionen, die mit Aufmerksamkeit, Gedächtnis und den motorischen Funktionen assoziiert sind, sowie der limbischen und paralimbischen Regionen, die für Gefühle zuständig sind. Darüber hinaus verbessert Musik die Fähigkeit der beiden Gehirnhälften, synergetisch zu arbeiten.

Welche Musik aber ist geeignet?
Der musikalische Rhythmus beeinflusst das Verhalten auf unterschiedliche Art und Weise. Langsame, harmonische Instrumentalmusik mit wenigen Schlaginstrumenten erhöht die Aktivität des parasympathischen Nervensystems (PNS) mit einer Steigerung der Alphagehirnwellenfrequenz, was zu einer entspannenden Reaktion führt. Dies bewirkt wiederum die Entspannung der Muskeln, das Absenken des systolischen Blutdrucks, der Sauerstoffsättigung, der Herz- und der Atemfrequenz.

In jedem Fall ist es wichtig, die geeignete Musik auch nach persönlichen Vorlieben auszuwählen. Im Allgemeinen wird die Entspannung des Körpers durch Musik bei einem Tempo von 60 bis 80 BPM mit zusätzlichen Melodieelementen gespielt auf Instrumenten wie Harfe, Cello und anderen Streichern, ergänzt durch natürliche Geräusche wie Regenwald, Vogelrufe und Regen herbeigerufen. Empfohlen wird die Implementierung von Musik mit einer Dauer von 20 Minuten pro Tag, wobei die Wirkung individuell unterschiedlich ist, was Dauer, Häufigkeit, Timing und Art der Musik angeht.

Warum nicht Musik und Training miteinander verbinden?
Bei geringer Intensität trainieren und dazu einer Sonate Mozarts lauschen, wie es beispielsweise auf Recline Personal möglich ist, könnte die perfekte Lösung sein.

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