Die schöne Geschichte von Sport und Endorphinen

Wenn Sie trainieren schüttet Ihr Körper chemische Stoffe aus, die als Endorphine bezeichnet werden. Diese interagieren mit Rezeptoren im Gehirn, die das Schmerzempfinden senken.

 

Umfassende wissenschaftliche Studien zeigen, dass Menschen, die regelmäßig trainieren, eine positivere Einstellung und geringere Depressionsraten aufweisen.

Es gibt eine ganz Reihe an Mechanismen, die erklären, wie Sport die Stimmung verbessert, und einer davon sind die Endorphine. Wenn diese mit den Rezeptoren im Gehirn interagieren, sorgen sie für eine gutes Körpergefühl, was vergleichbar ist mit der Wirkung von Morphin.

Diesen Effekt des kurzfristigen Glücksgefühl nennt man auch „Runner's High", und er wird begleitet von einer positiven Einstellung im Alltag.

Demnach hat Sport positive Auswirkungen auf Ihre Gesundheit im Allgemeinen sowie auf Ihr persönliches Wohlbefinden. Sie werden Ihren Alltag aktiver und energiegeladener angehen.

Endorphine wirken wie eine Art Schmerzmittel, die das Schmerzempfinden senken, und als Beruhigungsmittel, das ein Gefühl der Ruhe und Ausgeglichenheit produziert.

Ein regelmäßiges Training hat erwiesenermaßen eine ganze Reige an positiven Auswirkungen:

  • Es baut Stress ab,
  • wirkt gegen Angstzustände und depressive Verstimmungen,
  • hebt das Selbstbewusstsein,
  • fördert den Schlaf.

Jetzt, da Sie wissen, dass Sport nicht nur ihrem Körper, sonder auch Ihrer psychischen Gesundheit guttut, denken Sie vielleicht, dass sie zu beschäftigt und gestresst sind, um in Ihrem Alltag Zeit für regelmäßige sportliche Betätigung zu finden. Aber wir haben gute Neuigkeiten, wenn es um Sport und Stress geht!

Praktisch jede Form von Training, von Aerobic über Krafttraining oder Radfahren bis hin zu Yoga, hilft dabei, Stress abzubauen.

Dabei ist es egal, ob Sie ein Leistungssportler oder gerade nicht in Form sind - es gibt ganz sicher auch für Sie das passende Training, das in Ihren Alltag passt.

Sport ist wie Meditation in Bewegung, und um dies zu spüren, müssen Sie nicht unbedingt Tai Chi, Yoga oder anderen ähnlichen Sportarten nachgehen, die als Fitness für Körper und Geist bezeichnet werden: Die Angebote, die Sie üblicherweise in Ihrem Wellness-Center finden können, oder auch Tätigkeiten im Freien erfüllen voll und ganz den Zweck, Stress abzubauen.

Nach einem Group Cycling-Training, einem schnellen Racquetball-Spiel oder ein paar Bahnen im Schwimmbad haben Sie oft schon vergessen, was Sie in Ihrem Alltag geärgert hat, und sie konzentrieren sich ausschließlich auf die Bewegungen Ihres Körpers.

Wenn Sie einmal damit anfangen, Ihre täglichen Anspannungen mithilfe von Bewegung und körperlicher Tätigkeit abzubauen, werden Sie sehen, wie Ihnen die Konzentration auf ein einziges Ziel und die entstehende Energie und der Optimismus dabei helfen können, bei allem, was Sie tun, ruhig zu bleiben und klar zu sehen.

Wie wir gesehen haben, scheint jede Form von Sport gut zu tun - es wird jedoch empfohlen, diese stets moderat auszuüben.

Die meisten Menschen können mit einem Trainingsprogramm beginnen, ohne zuvor mit einem Arzt gesprochen zu haben. Wenn Sie jedoch seit einiger Zeit keinen Sport getrieben haben, älter als 50 sind oder unter Erkrankungen wie Diabetes oder einer Herzkrankheit leiden, bitten Sie, bevor Sie mit dem Training beginnen, Ihren Arzt um Rat.

Wie oft sollten Sie trainieren, um in den Genuss der Wirkung der ausgeschütteten Endorphine zu kommen?

Versuchen Sie, dreimal in der Woche mindestens 20 bis 30 Minuten zu trainieren. Vier- oder fünfmal wäre noch besser.

Gehen Sie es nicht zu hart an - beginnen Sie mit 20 Minuten und steigern Sie sich dann auf 30 Minuten.

Sie hätten gern einige Ratschläge für den Einstieg?

Stellen Sie einen Plan auf, den Sie auch leicht einhalten können. Wenn Sie sich dann einmal an den Plan gewöhnt haben, können Sie in Trainingsdauer und -übungen variieren.

  • Suchen Sie sich etwas aus, das Sie gern tun. Sport sollte Spaß machen.
  • Planen Sie Ihr regelmäßiges Training als Bestandteil Ihres Alltags ein.

Halten Sie sich daran. Wenn Sie regelmäßig trainieren, wird dies schnell zu einem Teil Ihres Lebensstils und hilft Ihnen auch dabei, depressiven Verstimmungen vorzubeugen.