Schwarz/Lehaci: Gegen den Strom zu Olympia

Schweiß. Tränen. Entbehrungen. Wenig öffentliche Unterstützung, keine hohen Preisgelder. Doch Träume versetzen bekanntlich Berge, so auch bei Viktoria Schwarz und Ana-Roxana Lehaci. Die beiden Österreicherinnen zählen zu den besten Kanutinnen der Welt. Chancen, das unter Beweis zu stellen, gibt es kaum: Die Kanu-Saison umfasst meist ganz wenige Rennen. Dadurch steigt auch der Druck auf das Duo. Denn seit Monaten und Jahren arbeiten Schwarz/Lehaci auf ihr großes Ziel hin: Eine Medaille bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio. Doch wenige Wettkämpfe bedeuten wenige Chancen, sich ein Ticket zu sichern.

Wir haben für diesen Traum schon viel investiert und aufgegeben. Natürlich werden wir alles daransetzen, in Tokio noch einmal zuzuschlagen“, sagt Lehaci mit einem Funkeln in den Augen. Schwarz fügt an: „Wenn man Leistungssport auf diesem Level betreibt, muss man zurückstecken und Entbehrungen in Kauf nehmen können. Für den Traum der Olympiamedaille macht man das gerne.

Für Schwarz ist es wohl die letzte Chance auf eine Medaille bei Olympischen Spielen. Mit ihren 33 Jahren zählt sie zu den Routiniers im Feld, ihre Vita kann sich sehen lassen: WM-Gold, WM-Silber und WM-Bronze hat sie bereits gesammelt. Drei Mal – 2008, 2012 und 2016 – nahm sie an Olympischen Spielen teil, schrammte aber jeweils an den Podestplätzen vorbei. In London 2012 kam sie einer Medaille am nächsten, gemeinsam mit ihrer damaligen Partnerin Yvonne Schuring erreichte sie Rang fünf. Etwas mehr als eine halbe Sekunde fehlte auf eine Medaille.

Schuften für den großen Olympia-Traum

Das ist längst Schnee von gestern, denkt Schwarz nicht mehr an 2012 zurück. Wer weiß, ob ich heute noch aktiv wäre, wenn ich damals eine Medaille geholt hätte. Ich liebe den Kanusport und bin dankbar, nach wie vor dabei sein zu können. Seit 2013 bildet Schwarz ein Boot mit der um fünf Jahre jüngeren Lehaci. Die beiden verbindet mehr als nur der Traum von der Olympiamedaille, inzwischen hat sich eine innige Freundschaft entwickelt.
Elf Monate im Jahr trainiert das Duo gemeinsam. Eineinhalb Stunden Training am Wasser vormittags, dann eine Stunde in der Kraftkammer, kurze Mittagspause, gefolgt von weiteren eineinhalb Stunden im Wasser, Stretching und Auslaufen. Bettruhe zehn Uhr. Und das an sechs Tagen die Woche. In Trainingslagern – im Schnitt sieben Blöcke zu je drei Wochen pro Jahr – wird die Intensität dann noch gesteigert.

Perfekte Vorbereitung im Olympiazentrum

Trainiert wird im Olympiazentrum Sportland Oberösterreich, das mit Produkten und Lösungen von Technogym ausgestattet ist. Der Körper ist unser Kapital. Bei uns kommen mehrere Aspekte zusammen. Das Krafttraining nimmt sicher am meisten Zeit in Anspruch, dazu benötigen wir aber auch Ausdauer, Technik und einige andere Bereiche, merkt Lehaci an. Schwarz schwärmt von den Möglichkeiten im Olympiazentrum: Wir sind auf der ganzen Welt unterwegs und sehen viele Trainingsstätten. Das von Technogym ausgestattete Olympiazentrum ist das Nonplusultra. Hier hat man als Sportler alles, was man braucht – noch haben wir nichts Besseres gesehen.
Für den Traum von Tokio 2020 wagten Schwarz/Lehaci einen mutigen Schritt. Jenen zur Veränderung. Neuer Trainer, neue Trainingsplanung, neue Technik. „Wir sind viel schneller als in den letzten Jahren, die Konkurrenz aber auch. Die Dichte ist hoch, international fahren viele Boote um den Sieg mit“, erklärt Schwarz. „Wenn wir unsere Bestleistung zeigen und alles zusammenstimmt, können wir ganz vorne dabei sein.“

SKILLRUN und SKILLMILL die Favoriten

Die Motivation ist groß, dennoch gibt es in einem Sportlerleben schlechte Tage. Lehaci: „Manchmal bist du einfach kaputt von einem anstrengenden Training, dann ist es gut, dass wir ein Team sind. Wir bauen uns gegenseitig auf und pushen uns.“ Der Spaßfaktor kommt bei den beiden nicht zu kurz, jedoch nur in gewissen Phasen: „Bei den Rennen sind wir zu hundert Prozent fokussiert. Wir haben so lange gearbeitet und wollen nicht wegen eines einfachen Fehlers scheitern. Dazu ist uns die Sache zu wichtig.“
Unterstützt werden die beiden auf ihrem Weg zu den Olympischen Spielen von Technogym. „Wir verwenden beide sehr viele Technogym-Produkte, im Olympiazentrum Sportland Oberösterreich haben wir ja alle Möglichkeiten. Ich bin oft auf dem Skillrun, weil es vielseitig einsetzbar ist. Die High-Intensity-Trainings können perfekt umgesetzt werden“, so Lehaci. Ihre Partnerin ergänzt postwendend: „Nach anstrengenden Trainings sitzen wir aber auch gerne einmal auf dem Skillbike. Bei den vielen Trainings ist es wichtig, gut zu regenerieren.“ Eine Szene, die verdeutlicht wie perfekt das Zusammenspiel zwischen den beiden funktioniert. Hoffentlich auch bei den Olympischen Spielen 2020.

/ähnliche Beiträge

Technogym präsentiert BIOCIRCUIT

Die neue Zirkeltrainingsmethode bietet ein personalisiertes Training, um spezifische Fitnessziele in...

Diese Website nutzt eigene technische Cookies, anonyme analytische Cookies Dritter und Cookies Dritter, die bei der Profilerstellung verwendet werden könnten: Indem Sie irgendwelche Elemente/Bereiche dieser Website außerhalb dieses Banners aufrufen, geben Sie Ihre Einwilligung, dass Cookies auf Ihrem Rechner gespeichert werden. Wenn Sie mehr erfahren möchten oder Ihre Einwilligung zur Nutzung von Cookies nicht erteilen, klicken Sie hier. Okay