Alles neu: Brem für die kommende Saison gut gerüstet

Rückschläge, Höhenflüge, Verletzungen, Siege. Die Karriere von Eva-Maria Brem gleicht einer Achterbahnfahrt. Nach einem Tief soll in der bald beginnenden Weltcup-Saison wieder die Sonne scheinen.

Ein Rückblick: Eva-Maria Brem debütierte im zarten Alter von 17 Jahren im Weltcup. Nach starken Leistungen schaffte sie es 2010 als 21-Jährige zu den Olympischen Spielen nach Vancouver. Kurz später zog sie sich beim freien Skifahren einen Schien- und Wadenbeinbruch zu. Mühsam kämpfte sich die Tirolerin zurück, doch dann der nächste Rückschlag: Sie wurde nicht für die Olympischen Spiele 2014 nominiert. Die Ausbootung diente als Ansporn, im ersten Rennen nach den Spielen fuhr Brem erstmals auf das Weltcup-Podest – ihr endgültiger Durchbruch.

Es folgten drei Weltcupsiege, eine WM-Goldmedaille im Teambewerb und ihr größter Triumph: Der Sieg in der Riesentorlauf-Disziplinenwertung 2015/16. Nach der Auszeichnung zu Österreichs Sportlerin des Jahres 2016 der Schock: Wieder schwer verletzt, wieder Schien- und Wadenbeinbruch, wieder das linke Bein.

Mit neuem Material zu alter Stärke

Ich lasse mich nicht unterkriegen und will noch stärker zurückkommen“, lautete ihr damaliges Credo. Doch das Vorhaben wurde zu einer Mammutaufgabe. Brem fand den Anschluss an die Weltspitze nicht so einfach, schaffte es 2017/18 bei keinem Rennen in die Top-20. Auch zu Beginn der letzten Saison sollte es nicht nach Wunsch laufen. Zweifel kamen auf, Kritik wurde laut. Die 31-Jährige solle Platz für jüngere Läuferinnen machen. Doch Brem gab nicht auf – und wurde belohnt. Im vorletzten Weltcup-Riesentorlauf der Saison erreichte sie als Sechste ihr bestes Ergebnis seit der Verletzung, zum Saison-Abschluss jubelte sie als Siebte über einen weiteren Top-10-Platz.
„Das war ein guter Anschluss an die Spitze. Aber es ist nach oben ein Riesenschritt“, will sie sich auf den guten Ergebnissen nicht ausruhen. Im Gegenteil. Um es wieder ganz nach vorne zu schaffen, ging Brem neue Wege und kehrte im Sommer zu Atomic zurück.

Ein Schritt, den sie nicht bereut: „Es fühlte sich an wie nach Hause kommen. So viel mehr Arbeit als sonst war und ist es nicht. Ganz einfach weil Materialentwicklung, -weiterentwicklung immer extrem aufwändig ist, ganz egal ob man bei der selben Skifirma bleibt oder die Firma wechselt. Wir haben in erster Linie alles neu vermessen. Beinstellung, Skischuh und so fort. Es war sehr interessant, dass sich die Firma das alles so genau angeschaut hat. Ich habe mir den Wechsel im Frühling ja auch gut überlegt – und ich habe mich vom ersten Tag an wohlgefühlt.“

In der kommenden Saison will Brem wieder ganz nach vorne. Das Gefühl, bei einem Sieg die Bundeshymne zu hören, spornt sie an. Am besten schon beim Saisonauftakt am 26. Oktober in Sölden. Jenem Ort, wo sie 2015 als Dritte auf das Podium gefahren war. „Ich weiß so, dass ich die Beste sein kann. Das gibt mir die Motivation in Momenten, wo ich viel zweifle. Ich habe die Fähigkeiten, die es braucht. Ich muss es nur umsetzen“, so die Tirolerin. „In Sölden wäre es schön, wenn mir wieder einmal ein guter Auftakt gelingt.“
Ihre Erwartungen für das erste Rennen der Saison sind jedoch nicht allzu hoch: „Eigentlich könnte ich mit meiner Vorbereitung bis jetzt zufrieden sein. Ich hatte einen super Sommer, fahre recht okay. Es läuft alles ganz gut. Aber es ist noch nicht genug. Für ganz vorne braucht es noch was. Da fehlt ganz wenig. Und das treibt mich an.“

Details im Training entscheiden

Angetrieben wird Brem auch von Technogym. Durch die Unterstützung des italienischen Weltmarktführers ist Abwechslung im Training garantiert, egal ob Kraft- oder Ausdauer, intensiv oder regenerativ. „Die Bandbreite ist unglaublich, ich habe alles zur Verfügung, was ich für mein Training brauche. Das war auch schon während meiner Verletzungspause so.“
Am liebsten arbeitet die Technogym-Markenbotschafterin am DUAL ADJUSTABLE PULLEY. „Mein Lieblingsgerät! Ganz einfach, weil das Training damit viele Möglichkeiten bietet und ich mich vielseitig vorbereiten kann.“ Ein abwechslungsreiches Trainingsprogramm ist Voraussetzung für kommende Erfolge: „Technogym hilft mir bei meinem Training, indem ich alle Voraussetzungen habe, mein Training perfekt durchzuziehen und bestens auf den Winter vorbereitet zu sein.“

Das Credo der Technik-Spezialistin: „Training ist für mich eine ganz entscheidende Grundlage, denn ein guter Wettkampf ist immer nur das Ergebnis eines guten Trainings. Alles andere kann passieren, ist Zufall, vielleicht Glück oder Pech, aber um konstant vorne mitzufahren ist ein gutes Training unerlässlich.“ Und genau das will Eva-Maria Brem erreichen: Konstant ganz vorne mitmischen.

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